Bienengift

Bienengift – auch Apitoxin – wird in der Apitherapie zur Linderung von Schmerzen und Entzündungen eingesetzt. Seine bioaktiven Bestandteile wie Melittin und Apamin fördern Durchblutung, entspannen Gewebe und aktivieren natürliche Heilprozesse. Die Anwendung erfolgt ausschließlich durch erfahrene Therapeuten; für die Selbstpflege eignen sich Cremes mit Bienengift‑Extrakt.

Bienengift – in der Fachsprache Apitoxin – ist ein komplexes Naturprodukt, das seit Jahrhunderten in der traditionellen Heilkunde genutzt wird. In der modernen Apitherapie spielt es eine besondere Rolle, weil seine bioaktiven Bestandteile entzündungshemmende, durchblutungsfördernde und schmerzlindernde Effekte entfalten können.

Definition

Bienengift ist ein von Honigbienen produziertes Sekret, das beim Stich abgegeben wird. Es enthält über 50 pharmakologisch aktive Substanzen, darunter Peptide (z. B. Melittin, Apamin), Enzyme und biogene Amine. In der Apitoxintherapie wird dieses Sekret gezielt eingesetzt – entweder durch kontrollierte Stiche oder durch standardisierte Extrakte in Cremes und Salben.

Bedeutung für das Bienenvolk

Für das Bienenvolk dient Bienengift primär der Verteidigung. Es schützt die Kolonie vor Fressfeinden und Störungen. Die Produktion erfolgt in speziellen Giftdrüsen der Arbeiterinnen und ist ein natürlicher Bestandteil des Sozial- und Schutzverhaltens des Bienenstaates.

Wirkweise beim Menschen

Die therapeutische Wirkung von Bienengift beruht auf dem Zusammenspiel seiner Inhaltsstoffe:

  • Melittin: stark entzündungshemmend, fördert die Durchblutung
  • Apamin: beeinflusst Nervenfunktionen und kann Muskelverspannungen lösen
  • Weitere Peptide & Enzyme: aktivieren körpereigene Heilprozesse, modulieren Immunreaktionen

Diese Kombination kann Schmerzen lindern, Gewebe entspannen und Regeneration unterstützen.

Anwendungsgebiete

In der naturheilkundlichen Praxis wird Bienengift traditionell eingesetzt bei:

  • rheumatischen Beschwerden
  • Arthrose und chronischen Gelenkschmerzen
  • Neuralgien und muskulären Verspannungen
  • bestimmten Hauterkrankungen (z. B. Psoriasis – in Studien untersucht)

Für die Selbstanwendung werden ausschließlich topische Produkte wie Cremes oder Salben mit Bienengift-Extrakt genutzt.

Apitherapie-Bezug

Die Bienengifttherapie ist ein klassischer Bestandteil der Apitherapie. Sie ergänzt Anwendungen wie Propolis, Pollen oder Bienenstockluft. Während die Stichtherapie ausschließlich von geschulten Therapeuten durchgeführt wird, bieten standardisierte Bienengiftprodukte eine risikoärmere Möglichkeit für die lokale Anwendung.

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