Pollen (Blütenpollen)
Definition:
Pollen sind die männlichen Keimzellen von Blütenpflanzen. Honigbienen sammeln sie an Blüten, vermischen sie mit Nektar und Enzymen und transportieren sie als sogenannte Pollenhöschen in den Bienenstock. Dort dienen sie als zentrale Eiweiß- und Nährstoffquelle des Bienenvolkes.
Zusammensetzung (typisch, schwankend je nach Pflanzenart):
- Proteine & Aminosäuren (ca. 20–30 %)
- Kohlenhydrate
- Fettsäuren
- Vitamine (v. a. B-Komplex, C, E)
- Mineralstoffe & Spurenelemente
- Enzyme, sekundäre Pflanzenstoffe, Antioxidantien
Bedeutung für die Bienen:
Pollen sind unverzichtbar für:
- Brutaufzucht
- Drüsentätigkeit (z. B. Futtersaft)
- Immunsystem
- Volksentwicklung und Überwinterungsstärke
Ohne ausreichendes Pollenangebot kein starkes Bienenvolk.
Bedeutung für den Menschen (Apitherapie & Ernährung):
Blütenpollen gelten als nährstoffreiches Naturprodukt. In der Apitherapie werden sie traditionell eingesetzt zur:
- Unterstützung des Stoffwechsels
- Ergänzung bei erhöhter körperlicher oder geistiger Belastung
- allgemeinen Kräftigung
Hinweis: Die Wirkung ist abhängig von Herkunft, Frische und Verarbeitung.
Formen:
Hinweis zur Verträglichkeit:
Menschen mit Pollenallergien sollten vorsichtig sein und mit sehr kleinen Mengen beginnen oder vorher Rücksprache halten.
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